echt.congress 2009 - Samstag Morgen

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Der heutige Tag beim echt.congress war intensiv, packend und herausfordernd. Gleich morgens ging es nach einer guten Lobpreis-Zeit um das Thema Versuchungen.

Pete Greig predigte zu Matthäus 4, 1-10:

Danach führte der Heilige Geist Jesus in die Wüste, weil er dort vom Teufel auf die Probe gestellt werden sollte. Nachdem er vierzig Tage und vierzig Nächte keine Nahrung zu sich genommen hatte, war er sehr hungrig. Da trat der Teufel zu ihm und sagte: »Wenn du der Sohn Gottes bist, dann verwandle diese Steine in Brot.« Doch Jesus erwiderte: »Nein! Die Schrift sagt: Der Mensch braucht mehr als nur Brot zum Leben. Er lebt auch von jedem Wort, das aus dem Mund Gottes kommt.« Darauf nahm ihn der Teufel mit nach Jerusalem, auf den höchsten Punkt der Tempelmauer. Dort sagte er: »Wenn du der Sohn Gottes bist, dann spring hinunter! Denn die Schrift sagt: Er befiehlt seinen Engeln, dich zu beschützen. Sie werden dich auf ihren Händen tragen, damit deine Füße niemals stolpern.« Jesus antwortete: »Die Schrift sagt aber auch: Fordere den Herrn, deinen Gott, nicht heraus.« Als Nächstes nahm ihn der Teufel mit auf den Gipfel eines hohen Berges und zeigte ihm alle Länder der Welt mit ihren Reichtümern. »Das alles schenke ich dir«, sagte er, »wenn du vor mir niederkniest und mich anbetest.« »Scher dich fort von hier, Satan«, sagte Jesus zu ihm. »Denn die Schrift sagt: Du sollst den Herrn, deinen Gott, anbeten und nur ihm allein dienen.

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Der Teufel versucht Jesus in dreifacher Weise:

  1. Gegen Wort Gottes: Er stellt Jesu Gefühle (Hunger) in den Vordergund
  2. Gegen die Art und Weise Gottes: Jesu soll in seiner eigenen Art und Weise handeln
  3. Gegen die Welt Gottes: Er fordert Jesus heraus, dass er seine eigenen Fähigkeiten und Gaben nutzt, um sich selbst groß darzustellen.

Aus diesen drei Versuchungen gab Pete folgende drei Erkenntnisse
für unseren Glauben:

  1. Egal, wie sehr wir etwas fühlen oder uns etwas wünschen, wir müssen darauf vertrauen, dass Gott es am Besten weiß. Und deswegen sollten wir seinem Wort vertrauen anstatt nur unseren eigenen Gefühlen.
  2. Es reicht nicht aus, die Wahrheit von Gottes Wort zu wissen. Wir müssen sie auch so vermitteln, wie Gott das möchte, auf seine Art und Weise. Und das bedeutet immer: In Liebe. Mit Bescheidenheit. Sanftheit. Dienend und opferbereit.
  3. Wir dürfen den Geber nicht mit der Gabe verwechseln. Es geht um Gott und nicht darum, dass wir als Nachfolger groß rauskommen.

Gegen Ende der Predigt ist mir noch eine Aussage von Pete hängen geblieben:

Wisst wir was einer der größte Feinde einer Beziehung mit Christus sein kann? Einer der größten Feinde in der Beziehung mit Christus kann das Christentum sein. Einige von euch hier müssen eine zeitlang aufhören Christen zu sein. Hört einfach mal auf Christen zu sein und folgt Christus nach. All die christlichen Bücher, T-Shirts und Konferenzen können verhindern, dass du Jesus wirklich liebst und ihm nachfolgst. Wenn diese ganzen Dinge dazu beitragen, dass ihr Jesus mehr liebt, dann ist das in Ordnung. Aber wenn du merkst, dass dein Glaube nur etwas öffentlich "zur Schau" Gestelltes ist anstatt in deinem Herzen zu sein, dann muss sich was ändern.

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Am Ende der Morgenveranstaltung gab es noch ein "Offenes Mikro" mit Pete. Jeder aus dem Publikum konnte ihm eine Frage stellen, die er dann beantwortete.

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