Schmerzhafte Erinnerungen

Heute bin ich durch Zufall auf einen interessanten Text gestoßen. Es ist ein Leserbrief an eine PC-Spielzeitschrift zum Thema Games und Gewalt.

Den Text ist hier:
— Mein verhinderter Amoklauf

Je weiter ich den Text las, desto mehr Parallelen fielen mir zu meiner eigenen Schulzeit auf. Obwohl ich ähnliche Gefühle hatte wie hier beschrieben, ist es bei mir aber nie so weit gekommen, dass ich Amok laufen wollte. Ich bin in einem fürsorglichen, intakten Elternhaus und daneben noch in einer christlichen Gemeinschaft aufgewachsen. Dort wurde ich aufgefangen. Gott und meinen Eltern sei Dank dafür.

Trotzdem kann ich das hier Geschilderte sehr gut nachvollziehen. Und ich stimme dem Schreiber des Leserbriefs in weiten Teilen zu. Ich finde seine Selbstoffenbarung nicht nur mutig, sondern auch wichtig. Hier wird mal Klartext geredet, nicht nur zu Games und Gewalt.

Auch bei mir sind noch nicht alle inneren Wunden richtig verheilt. Aber dieser Brief macht mir Mut, meine (Schul-)Vergangenheit richtig aufzuarbeiten. Und er spornt mich an, Jugendlichen so zu helfen, dass niemand Ähnliches erleben muss.

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