Der Tod vor der Tür
Heute ist ein Mann auf dem Parkplatz gegenüber unserer Wohnung gestorben. Einfach so. Er lag tot neben seinem Auto. Als Katha aus dem Fenster schaute, war schon die Polizei da. Später kamen noch zwei Krankenwägen dazu. Dann ging sie joggen. Als sie wieder kam war nur noch die Polizei da. Eine halbe Stunde später kam ein schwarzer Bestattungswagen und holte dich Leiche ab. Wie und warum der Mann gestorben ist - keine Ahnung.
Aber durch dieses Erlebnis wird mir (wenn auch auf ungewöhnliche Art und Weise) mal wieder bewusst, dass unser Leben auf dieser Welt nicht unendlich ist. Die Frage, die sicher jeder stellen sollte: Schaue ich auf das Ende mit Angst oder Hoffnung?
Denn Christus ist mein Leben, aber noch besser wäre es, zu sterben und bei ihm zu sein. Doch wenn ich lebe, dann trägt meine Arbeit für Christus Früchte. Deshalb weiß ich wirklich nicht, was ich wählen soll. Ich fühle mich zwischen zwei Wünschen hin und her gerissen: Ich sehne mich danach, zu sterben und bei Christus zu sein, denn das wäre bei weitem das Beste. Doch für euch ist es besser, wenn ich lebe. Darauf vertraue ich und deshalb werde ich bei euch bleiben, damit ihr im Glauben wachst und erlebt, welche Freude der Glaube bringen kann.
— Paulus in Philipper 1, 21–25
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