Live @ ORIGINS: Session 3

Mit Hank Fortener
Thema: Die Skala der Spiritualität

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Nach einer kurzen, aber genialen Lobpreis-Zeit mit der Band der FeG Rebland fand heute morgen die dritte Session des Origins Kongresses im Auditorium statt. Es sprach diesmal nicht Erwin McManus, sondern Hank Fortener, ebenfalls ein Mitarbeiter aus dem Team von Mosaic.

In seinem Vortrag benutzte er für das geistliche Leben als Christ das Bild einer Skala von 0 bis 9. Auf 0 wäre jemand, der Jesus überhaupt nicht kennt und auf 9 wäre Mutter Theresa, also jemand, der ganz eng mit Gott verbunden ist.

In manche Gemeinden kommt man rein und ist sofort auf Stufe 5. Die Musik, die Sprache, die Kultur. Alles was gemacht wird, ist bei 5 oder sogar höher. Auf der anderen Seite gibt es außerhalb der Gemeinden viele Leute, die auf 2, 3 oder 4 sind.

Hank betonte in seinem Vortrag dann, dass der Schlüssel für alle weiteren Stufen auf dem Weg zu einer tiefen Beziehung mit Gott bei 0 und 1 liegt. Wir müssen anfangen uns mit den Menschen zu verbinden, die zwischen 0 und 1 stehen.

Viele Christen wachsen in geistlichen Familien auf und starten bei 5 oder in sehr geistlichen Familien sogar bei 7. Aber wenn sie später aufs College gehen und jemand stellt ihnen eine Frage der Stufe 0 bis 1, dann haben sie meist keine oder nicht die richtigen Antworten, um diesen Menschen zu helfen.

Hank untermauerte seine Gedanken mit Matthäus 5,1-11. Jesus fängt hier seine erste öffentliche Rede an, indem er sagt: Selig sind die geistlich Armen.

Jesus kam, um Menschen vom Ort der Armut dorthin zu bewegen, wo das Reich Gottes alles für sie bereithält. Die Seligpreisungen zeigen, dass Jesus sich vor allem für die interessierte und um die besonders kümmerte, die auf der Skala ganz unten oder sogar im negativen Bereich sind.

An dieser Stelle müssen auch wir anfangen. Wir müssen ein Umfeld schaffen in unserer Welt, unserem Leben, um Menschen von 0 nach 1 bringen. Wir müssen anfangen, Menschen zu sehen, die auf der 0 stehen und für sie da sein und mit ihnen Gespräche führen.

Auf Konferenzen geht es oft darum, wie man von einer Gemeinde mit 5 zu einer Gemeinde mit 8 wird. Wir müssen Menschen werden, die davon begeistert sind, Menschen zu helfen, von 0 auf 1 zu kommen.

Vielleicht ist unsere Aufgabe, Salz und Licht zu sein, indem wir Menschen helfen kleine Schritte auf dieser Skala zu machen. Menschen helfen, Gott immer einen kleinen Schritt näher zu kommen.

Wir sollten anfangen uns die Fragen der Skeptiker, Atheisten und Gotteshasser zu stellen. Anfangen uns mit den Zweifeln zu beschäftigen, mit denen sich andere Menschen herumschlagen.

An dieser Stelle brachte Hank das sehr hilfreiche Bild von einem Fluss. Als Christen stehen wir auf der einen Seite (dem Reich Gottes) und rufen den Menschen auf der anderen Seite zu: „Kommt doch herüber. Hier ist es toll. Kommt durch den Fluss!“

Stattdessen sollten wir selbst zu ihnen hinüber gehen, und sie an die Hand nehmen. Mit den Menschen gemeinsam durch den reißenden Fluss schwimmen.

Hank illustrierte seinen Beitrag mit einigen Fotos von Veranstaltungen, die sie für die Menschen in ihrer Stadt gemacht hatten, die auf der Skala bei 0 sind.

Insgesamt sehr inspirierend. Ich habe sehr viel nachgedacht und mich gefragt, wie ich mehr Freunde finden kann, die überhaupt keine Christen oder sogar gegen Gott sind.

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